Lernen durch Erfahrung - frei nach diesem Motto hat sich gestern (06.05.) eine rund 50-köpfige Reisegruppe in Hemer über die Landesgartenschau 2010 informiert. Die Informationsreise war auf Initiative des Stadtentwicklungsausschusses zustande gekommen. Neben den Ausschussmitgliedern nutzen auch weitere politische Vertreterinnen und Vertreter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie engagierte Mitglieder des Förderkreises Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild zu machen.

Bürgermeister Michael Esken empfing die niederrheinische Delegation und stellte sich den zahlreichen Fragen aus dem interessierten Publikum. "Die Kamp-Lintforter Bewerbung macht einen sehr starken Eindruck. Mit dem Kloster Kamp und der ehemaligen Zeche Friedrich Heinrich verfügen Sie über herausragende Alleinstellungsmerkmale", so Esken, "das weitere Pfund, mit dem Sie wuchern können, sind allerdings Ihre Bürgerinnen und Bürger, die mit großer Überzeugung hinter der Bewerbung stehen und sich schon jetzt ehrenamtlich engagieren!" Unterstützt wurde Esken bei seinen Ausführungen von Mitgliedern des Fördervereins Sauerlandpark Hemer e.V., die aus erster Hand von der ehrenamtlichen Arbeit der Vereinsmitglieder berichtete. "Von wem kann man besser lernen als von den Siegern?", bedankte sich Kämmerer Martin Notthoff augenzwinkernd bei seinem Hemeraner Kollegen für den motivierenden Informationsaustausch. Besonders freute den Kämmerer, dass auch so viele Ehrenamtliche aus dem Kamp-Lintforter Förderkreis an der Informationsreise teilnahmen.

Im Anschluss an die angeregten Gespräche ging es für die Kamp-Lintforterinnen und Kamp-Lintforter ins Gelände. Die Gruppe besichtigte den Sauerlandpark Hemer, der während der Landesgartenschau 2010 den Veranstaltungsbereich umfasste. Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses zeigten sich beeindruckt vom Hemeraner Konzept: "Nachhaltige Investitionen, die langfristig etwas für die Bürgerschaft bewirken und die Stadtentwicklung positiv beeinflussen - dieses Ziel verfolgen auch wir mit der Bewerbung Kamp-Lintforts."