Egal, ob Haus-, Vor- oder Schrebergarten, egal, ob akkurat bepflanzt, wild verwachsen oder unfertig: Jeder Garten ist schön! Das finden auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Kamp-Lintforter Gärten" und wollen daher in diesem Jahr erstmalig eine ganz besondere Aktion ins Leben rufen: Ein Wochenende, an dem private Gärten besichtigt werden können.

Mit der Aktion will die Gruppe, die Teil des Förderkreises Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 ist, einen Beitrag zur LaGa-Bewerbung liefern. "Mit dieser ganz eigenen, kleinen "Gartenschau" im wahrsten Sinne des Wortes möchten wir zeigen, dass die Menschen in Kamp-Lintfort bereit sind für die LaGa", betont Stefano Heitmann von der Arbeitsgruppe.

Einen Tag des offenen Gartens gibt es bereits vielfach in Deutschland. Die Kamp-Lintforter Aktion ist unabhängig davon. Die Gruppenmitglieder möchten sie idealerweise auch in den kommenden Jahren weiterführen, dann vielleicht sogar an mehreren Wochenenden im Jahr.

Die Idee der offenen Gärten hat ihren Ursprung in Großbritannien. Dort hat sie eine lange Tradition und fand erstmals 1927 in Gedenken an Königin Alexandra statt. Mit dem Ziel, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, kamen die damals erhobenen Eintrittsgelder einem Hilfsfond zugute. Eintritt wird heute in der Regel nicht mehr verlangt.

Die Kamp-Lintforter Gärten öffnen ihre Pforten am 1. und 2. August. "Bislang sind schon fünfzehn Anmeldungen bei uns eingegangen", freut sich  Heitmann, "weitere Anmeldungen sind selbstverständlich mehr als erwünscht!"

Interessierte, die an der Aktion teilnehmen möchte, finden im Rathaus der Stadt einen Anmeldebogen mit allen Informationen. Gerne nimmt die Arbeitsgruppe auch Anmeldungen per E-Mail entgegen unter kamp-lintfort-gaerten@gmx.de. Anmeldeschluss ist der 6. Juli.