2015 08 31 abgabe lgs umweltministerium sml

Kamp-Lintfort will die Landesgartenschau 2020 ausrichten. Um den Umweltminister, der die Entscheidung im Herbst verkünden wird, von der Kamp-Lintforter Bewerbung zu überzeugen und vom großem Engagement der Bürgerinnnen und Bürger zu berichten, ist Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt gleich mit einer ganzen Delegation nach Düsseldorf gereist. In Begleitung des Verwaltungsvorstands und des Projektteams, Prof. Dr. Hans-Peter Noll von der RAG Montan Immobilien, Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Politik, Landschaftsarchitekt Johannes Reinders sowie engagierten Mitgliedern des Förderkreises Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 sind die Bewerbungsunterlagen der Stadt am Freitag (28.08.) NRW-Umweltminister Johannes Remmel persönlich übergeben worden.

Für einen emotionalen Auftakt sorgte der Projektchor und stimmte gleich zu Beginn den Landesgartenschau-Song "Meer aus Blumen" an. Der im Anschluss gezeigte rund vierminütige Bewerbungsfilm blickte zurück auf das letzte halbe Jahr und machte deutlich, mit wie viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement die Kamp-Lintforter Bewerbung getragen ist. Hieran knüpfte Bürgermeister Christoph Landscheidt nahtlos an: "Wir sind stolz auf das, was wir erarbeitet haben und überzeugt, dass wir mit der Kombination aus Kloster und Bergwerk für die Landesgartenschau ein sehr attraktives Flächenkonzept anbieten. Was die Bewerbung aber noch viel mehr bereichert, ist die großartige Unterstützung und Begeisterung der Kamp-Lintforterinnen und Kamp-Lintforter. Mit der Landesgartenschaubewerbung haben wir wirklich den Nerv der Menschen in Kamp-Lintfort getroffen. Wir alle brennen für die Landesgartenschau."

Umweltminister Johannes Remmel empfing die niederrheinische Delegation gerne und betonte noch einmal aus seiner Sicht den Stellenwert der Landesgartenschau: "Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen dienen dazu, mit Mitteln der Grünflächengestaltung und Landschaftsarchitektur verschiedenste städtebauliche Herausforderungen anzupacken". Wie das gelingen kann und welcher Handlungsdruck in Kamp-Lintfort aufgrund der Zechenstilllegung besteht, erläuterte die Stadt Kamp-Lintfort nachdrücklich. So auch die Zielsetzungen, die mit der Landesgartenschau verfolgt werden: Auf den Flächen des Bergwerks West wird die Landesgartenschau als Impulsgeberin für eine nachhaltige Stadtentwicklung benötigt. Für das Kamper Gartenreich gilt: Eine Landesgartenschau soll nachhaltig die Tourismus-Destination Kamp stärken. Im Oktober wird bekanntlich die Bewertungskommission die Bewerberstädte besuchen. Bis dahin werden die Bewerbungsunterlagen eingehend geprüft.