2017 10 19 5. Arena

Foto: Bürgermeister Christoph Landscheidt begrüßt das zahlreich erschienene Publikum bei der 5. Arena

Gut gelaunt startete André Fritz, Chefredakteur Radio KW, seine Aufgabe als Moderator der 5. Landesgartenschau-Arena am Mittwoch, 18. Oktober, auf der Bühne der Stadthalle. Gleich zu Beginn nahm er die rund 150 Anwesenden mit auf eine kurze Reise durch das bevorstehende Programm, bevor er das Wort an Bürgermeister Christoph Landscheidt übergab. Denn bevor es zu den Präsentationen und der Talkrunde gehen sollte, stand noch der symbolische Landesgartenschau-Spaten aus Bad Lippspringe im Mittelpunkt des Abends. Bürgermeister Christoph Landscheidt hatte diesen am Sonntag, 15. Oktober, in Bad Lippspringe feierlich angenommen und berichtete kurz über die Abschlussveranstaltung. Mit mehr als 590.000 Zuschauern können die Kollegen in Bad Lippspringe auf eine wirklich erfolgreiche Landesgartenschau zurückblicken. Sie haben ihr Ziel erreicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir es genauso gut hinbekommen, wenn nicht sogar besser, sagte Landscheidt.

Die erste Präsentation zum neuen Corporate Design übernahm Andreas Iland, Prokurist der Landesgartenschau, und stellte den Anwesenden kurz vor, welche Änderungen im Corporate Design vorgenommen wurden und gab einen Ausblick auf die geplanten Merchandise-Artikel für die Landesgartenschau. Thorsten Kalmutze, Geschäftsführer der Eventagentur Passepartout, machte anschließend weiter Lust auf die Landesgartenschau mit seiner Imagepräsentation. Ebenfalls seit der Bewerbungsphase bereits dabei, appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger sich als Botschafter einzubringen, um weiterhin gemeinsam die Landesgartenschau nach vorn zu bringen.

Auch in der anschließenden Talkrunde ging es vor allem darum, wie man die Begeisterung aus der Bewerbungsphase beibehalten kann und wie die Bürgerinnen und Bürger sich einbringen können.

Zuletzt präsentierte Professorin Böhm vom Landschaftsarchitektenbüro bbzl der Öffentlichkeit die Vorentwurfspläne des Landesgartenschaugeländes, das in drei Bereiche - Zeche, Wandelweg, Kloster - eingeteilt wurde.

Vor allem eins sollte bei der 5. Arena für die Landesgartenschau ganz deutlich werden: Die Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürger stehen weiterhin im Fokus. Schon bei der Bewerbung überzeugte vor allem die enge Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bevölkerung die Jury. Auch die 5. Arena sollte klarstellen, dass die Bevölkerung ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Landesgartenschau ist und immer sein wird. Prominente Namen als Botschafter sind wichtig und sorgen für Aufmerksamkeit, aber die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort lebt durch die Leidenschaft der Bürgerinnen und Bürger. Daher sollen diese als Bürger-Botschafter bei ihren Verwandten, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und vielen anderen die Neugier und Begeisterung auf die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort 2020 wecken.