2018 08 23 besuch CDU Fraktion des AK Umwelt

Foto: Mitglieder des Arbeitskreises „Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz“ besuchen das Laga-Gelände, um mehr über die Planung einer Landesgartenschau zu erfahren (v. l. Rainer Deppe, Margret Voßeler, Heinrich Sperling (Laga-Geschäftsführer), Bianca Winkelmann und Philip Testroet)

Noch ist nicht die volle Pracht einer Landesgartenschau auf dem ehemaligen Zechengelände des Bergwerk Wests in Kamp-Lintfort zu sehen. Das Gelände gleicht einer Großbaustelle. Emsige Bagger laden die letzten Brocken und Schutthaufen auf LKWs, um Platz zu schaffen für das Neue. Wer aber genau hinschaut, erkennt bereits bauliche Änderungen, die die Bilder der Präsentationen Realität werden lassen. Der alte Zechenturm und sein kleiner Kumpel, das „Stahlgerüst“, sind nun Alleinstellungsmerkmale auf dem Gelände und werden auch auf der späteren Landesgartenschau prägende Elemente sein. Ebenso ist im hinteren Bereich die Anhöhe zu erkennen, die der Gesamtfläche mehr Form gibt und Besuchern später einen Blick über das Gelände ermöglicht.

„Es ist zwar noch nicht so bunt und blühend wie in den Präsentationen, aber man erkennt bereits die Größe des Parks, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie viel Freude die Besucher während der Landesgartenschau und darüber hinaus hier haben werden,“ erklärt Bianca Winkelmann, umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Landtags NRW. Gemeinsam mit weiteren CDU-Kolleginnen und Kollegen aus dem Arbeitskreis „Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz“ besuchte sie am Donnerstag, 23. August, die Baustelle auf dem Bergwerksgelände. Bei dem Besuch ging es vor allen um die Themen Landesgartenschauorganisation, Stadtentwicklung und Förderung. „Eine Landesgartenschau wird mit mehreren Millionen Euro vom Land gefördert. Ein finanzieller Zuschuss, den mehr Städte für eine schnellere Stadtentwicklung nutzen könnten. Daher möchten wir mehr über die Organisation, Planung und Finanzierung einer Landesgartenschau erfahren, um so ein Projekt auch in unseren Wahlkreisen diskutieren zu können,“ beschreibt Winkelmann das Interesse an der Laga in Kamp-Lintfort.

Der Arbeitskreis setzte sich bereits für eine Weiterfinanzierung von Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2023 hinaus durch das Land ein. Alle drei Jahre soll eine Laga in NRW stattfinden, nach Willen der Landtagsabgeordneten. 2023 richtet Höxter nach Kamp-Lintfort 2020 die Laga aus. Für 2026 sollen sich viele weitere Städte bewerben. „Ich begrüße es sehr, dass die Relevanz einer Landesgartenschau auch in der Politik erkannt wird. Sie ist mehr als nur eine Blumenschau, sondern trägt zu einer schnellen Stadtentwicklung und damit auch einem erfolgreichen Strukturwandel bei. Vom positiven Einfluss auf die Natur und Umwelt ganz zu schweigen,“ bekräftigt Laga-Geschäftsführer Heinrich Sperling die Wichtigkeit von Landesgartenschauen.