Den Sieg vor Augen


Vor der Bewerbung war die Idee. Ein kühner Gedanke, der dazu beitragen sollte, den Strukturwandel in Kamp-Lintfort noch weiter voran zu bringen. Denn die Landesgartenschauen sind mehr als reine Blumenschauen: Sie sind Motor einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung und schaffen Möglichkeiten, städtische Großprojekte schnell und nachhaltig umsetzen zu können. Zugleich sind sie ein überregionales und imageträchtiges Großevent mit interessanten und tollen Veranstaltungen aus Kunst, Musik und Kultur sowie zahlreichen Besuchern. Frei nach dem Motto „Kloster-Kohle-Campus“ umfasst die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 die historischen Wurzeln der Stadt – das Kloster Kamp und das Bergwerk West – und macht über den Wandelweg ihre Geschichte und Zukunft erfahrbar.

Von der Idee bis heute

Heute weiß jeder, dass sich all die Mühen und der Einsatz gelohnt haben. Und das nicht eines  Einzelnen, sondern vieler Beteiligter! Die Kamp-Lintforter Bevölkerung musste nicht lange von der Idee überzeugt werden, um sich aktiv dafür einzusetzen. In kürzester Zeit gründeten sich viele Arbeitsgruppen, die sich einzelner Projekte im gesamten Stadtgebiet annahmen, und viele unterschiedliche Aktionen wurden von den Bürgerinnen und Bürgern aller Altersstufen ins Leben gerufen. Es wurde gehäkelt, gepinselt, gepflanzt und musiziert, um Kamp-Lintfort für die Bewerbung schön zu machen. Es ist vor allem diese Verbundenheit und der gemeinsame Einsatz der den Ausschlag für eine Zusage gegeben hat.

Unter dem Dach des Fördervereins Landesgartenschau bestehen viele dieser Arbeitsgruppen bis heute und sorgen weiterhin dafür, dass Kamp-Lintforter ein noch schönerer und lebenswerter Ort wird. Und auch das Landesgartenschau-Lied hört man immer wieder in Kamp-Lintfort.