Die Parks der Landesgartenschau


Schon mit großer Spannung wird die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort erwartet. Wie im Paradies sollen sich Blumenliebhaber bei einem Besuch der Landesgartenschau fühlen. Prächtige, bunt blühende Blumenbeete empfangen die Gäste schon im Eingangsbereich. Angenehm duftende Blumen und wunderschön angelegte Beete soweit das Auge reicht. Diese optischen Hingucker bilden zusammen ein sensationelles Farbenspiel, das sowohl dem Auge als auch der Seele guttut.

Doch nicht nur Spazierengehen und Ausruhen steht auf der Agenda, sondern ebenfalls ein vielfältiges Programm rund um Garten, Natur und Umwelt. Ob Veranstaltungen auf den Bühnen oder auf dem Gelände oder Angebote von unseren Partnern, es gibt viel zu erleben. Dazu wird es wechselnde Blumenhallenschauen geben, die jedes Gartenliebhaberherz höherschlagen lassen. Ebenso findet der sehenswerte Gärtnermarkt seinen wohlverdienten Platz auf der Landesgartenschau.

Vom Bergwerksgelände zum Zechenpark


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Foto: Zeche (Copyright: Frank Reinert)

Der Zechenpark präsentiert sich 2020 als moderner Stadtpark. Er ist grüne Kulisse für die künftige städtebauliche Entwicklung und bietet auf ca. 25 Hektar viel Raum für Bewegung, Erholung und Aktivitäten. Eine große, in Nord-Süd Richtung verlaufende Quartierspromenade führt die Besucher zum zentralen Platz. Als Ort der Begegnung ist er auch die Bühne für viele Veranstaltungen der Landesgartenschau. Wahrzeichen des neuen Quartiersplatzes sind der monumentale „Förderturm“ und das historische „Stahlgerüst“.

Das Motiv der Halde wird durch das im Zentrum des Parks liegende, begehbare Landschaftsbauwerk aufgriffen. Offene, blühende Wiesenflächen mit einzelnen Gehölzen laden zu Picknick, Spiel und Sport ein. Zur Großen Goorley hin werden die Gehölzflächen dichter und kleine Ruheinseln bieten Gelegenheit zur Entspannung.

Erlebnisachse Wandelweg


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Foto: Wandelweg (Copyright: Frank Reinert)

Der ca. 2,7 Kilometer lange Wandelweg verbindet den Zechenpark und die Innenstadt mit dem Kamper Gartenreich. Neuangelegte Fuß- und Radwege begleiten hier den Wasserlauf der Großen Goorley und treffen am Kloster Kamp auf die Fossa Eugeniana. Die Entwicklung vom ersten Zisterzienserkloster auf deutschen Boden bis hin zur Bergbaustadt wird so auch räumlich erlebbar. Lassen Sie sich überraschen! Wer diese Reise im Zeitraffer erfahren möchte, kann natürlich auch den Shuttlebus nehmen und die Stationen des Wandels an den Informationstafeln im Eingang zum Kamper Gartenreich studieren.

Kamper Gartenreich


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Foto: Terrassengarten (Copyright: Frank Reinert)

Die Gärten des Klosters Kamp sind eine herausragende Gartenanlage, rekonstruiert nach historischem Vorbild auf historischem Boden. Der nach barockem Vorbild angelegte „Alte Garten“ mit Staudenrabatten, Blumen und Nutzpflanzen sowie der „Obstgarten“ prägen den Eingangsbereich dieses Landesgartenschauparks. Hier befinden sich eine kleine, archäologische Ausgrabungsstätte und das Haus der Imker. Der Weg hoch zum Abteiberg führt durch die neuen Paradiesgärten und lockt mit Einblicken in den versteckt liegenden Weinberg und mit schönen Ausblicken auf Kamp-Lintfort bis hinüber zum Zechenturm.

Der Terrassengarten mit skulpturalen Gehölzen und einer zentralen Treppenanlage schafft eine spannungsvolle Verbindung zwischen dem Geistlichen und Kulturellen Zentrum Kloster Kamp am Abteiplatz und dem unterhalb liegenden Barockgarten. Rechteckige Schmuckbeete und eine zentral gelegene Brunnenanlage mit erfrischenden Wasserfontänen laden zum Lustwandeln ein. Zwei Orangerien bieten Platz für Events und Informationen rund um die historischen Funde und die Geschichte des Klosters.