Zechenpark und Kamper Gartenreich


Kamp-Lintfort erfindet sich gerade neu. Früher Klosterdorf, dann Zechenstadt, heute Hochschulstandort und bald Austragungsort der Landesgartenschau. Die Laga 2020 ist die große Chance, den notwendigen Strukturwandel auch ökologisch und gartenkünstlerisch zu gestalten.

Die Landesgartenschau ist ein ambitioniertes Großprojekt für städtebaulichen Wandel, das noch weit nach 2020 in Kamp-Lintfort und der gesamten Region wirken wird!

 

Eine Landesgartenschau als Motor für Kamp-Lintfort


Die Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 ist die 18. Veranstaltung dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Lagas gibt es in NRW seit den 1970er Jahren, mittlerweile schreibt das Landwirtschaftsministerium sie im Drei-Jahres-Rhythmus aus. Sie bieten attraktive Pflanzungen und gärtnerisches Knowhow, sind heute aber vor allem als tragfähiges Instrument der Stadtentwicklung geschätzt. Gartenschauen sind grüner Motor der städtebaulichen, touristischen und regionalwirtschaftlichen Veränderung, mit dem urbane Lebensräume in Zeiten des Klimawandels ökologisch nachhaltig gestaltet werden können auch in Kamp-Lintfort und der Region. Hier wird der Strukturwandel von der Bergbaustadt in eine moderne Wohn- und Hochschulstadt über die Entwicklung des neuen Zechenparks als „Grünes Rückgrat“ erfolgreich weitergeführt.

Die Landesgartenschau 2020 lädt dazu ein, auch mehr als nur einen Tag in Kamp-Lintfort zu verbringen! Freuen Sie sich mit uns darauf!

Perspektiven


Blumen, Bergbau, Bahn


Kern einer jeden Landesgartenschau ist es, Blumen, Gärten und Natur zu zeigen. Schön, trendig und zukunftsweisend. So ist das auch bei uns in Kamp-Lintfort. Bereits jetzt ist zu sehen: Die Stadt verändert sich. Die „Weißen Riesen“, drei Problem-Hochhäuser in der Innenstadt, wurden abgerissen. Dort steht längst das Einkaufszentrum EK3 und steigert die Attraktivität als Einkaufsstadt. In Planung: ein Bahnhof. 2021 soll die Niederrhein-Bahn hier einfahren, schon zur Landesgartenschau sollen einzelne Züge rollen. Das bedeutet: Ein wichtiger Anschluss ans landesweite Streckennetz – und besonders wichtig für die Zukunft der grünen Hochschulstadt.

Als ehemalige Zechenstadt ist Kamp-Lintfort sehr dem Bergbau verbunden. Bereits jetzt sind das „Haus des Bergmanns“ und der „Lehrstollen“ attraktive Reiseziele für Besucher, die gern mehr zum Bergbau und den damaligen Lebensalltag wissen wollen. Auch während der Landesgartenschau wird dieses Thema ein zentraler Bestandteil von Führungen und Ausflügen sein, und das künftige Zentrum für Bergbautradition ein Teil des Landesgartenschaugeländes. Bestandteil des großen Landesgartenschauparks wird zudem die Kamp-Lintforter Spiel- und Tieroase, kurz Kalisto, sein. Dort bieten sich naturnahe Spiel-, Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten. Im rund 1,5 Hektar großen Tiergehege werden sowohl heimische als auch andere Haus- und Nutztiere gezeigt. Ein Streichelgehege wird die kleinen Gäste besonders begeistern! Für alle Wissbegierigen bietet das Green FabLab der Hochschule Rhein-Waal auf dem Landesgartenschaugelände einen Treffpunkt. Ein offenes Haus, in dem nicht nur klassisch Forschung und Lehre betrieben wird. Events und kulturelle Veranstaltungen für alle Altersklassen runden das gesamte Angebot der Landesgartenschau ab.