Abkühlung auf der Landesgartenschau: „Hier lässt es sich bei Hitze aushalten“

In den kommenden Tagen klettern die Temperaturen am Niederrhein und im Ruhrgebiet auf über 30 Grad. Blumen, Gärten und Landschaft lassen sich auf dem Gelände der Landesgartenschau dann an ganz bestimmten Punkten am besten genießen.

Insgesamt 10 Carports haben die Gartenschaumitarbeiter in den vergangenen Wochen im 25 Hektar großen Zechenpark aufgebaut. In den nächsten Tagen sollen noch zwei Sonnensegel am Kunstwerk Aljoscha und in der Nähe des Gärtnermarktes aufgestellt werden. „Wir haben uns für strategisch günstige Plätze entschieden, wie zum Beispiel oben auf dem Kleinen und Großen Fritz oder am Zechenspielplatz für die Eltern mit ihren Kindern“, erklärt Magdalene Winkelhorst aus dem Landesgartenschau-Team die Anordnung der Schattenplätze.

Abkühlung am Wasserspiel

Die ganz Kleinen finden außerdem Abkühlung am Wasserspiel auf dem Quartiersplatz. „Klasse ist, dass das Wasserspiel begehbar ist. Die Kinder können also durch die Fontänen oder den Nebel laufen, hüpfen und springen“, sagt Winkelhorst. Während also die kleinen Gartenschaubesucher das kühle Nass genießen, können die großen Gäste derweil einen der 210 Plätze unter der Überdachung des Zuschauerraums der Bühne am Quartiersplatz nutzen und dort der Sonne entfliehen.

Auch der Altbestand an Bäumen in der Nähe des Eingang Nord bietet große Schattenflächen. „An den sechs Bäumen hängen Schaukelsessel in denen man toll entspannen kann. Hier lässt es sich bei Hitze sehr gut aushalten“, verrät Andreas Iland, Prokurist der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH.

Weidendome im südlichen Parkteil

Zwei große, dicht bewachsene Weidendome im südlichen Teil des Zechenparks sowie zwei Weidentunnel ermöglichen eine kurze Pause von der Sonne während eines Spaziergangs über das Gelände.

Lieblingsplatz und Tipp von Magdalene Winkelhorst: „Ein frischer Wind weht auch immer im Schatten von Schacht 1, also dem roten Förderturm."