Bischof Dr. Felix Genn und Weihbischof Rolf Lohmann zu Besuch auf der Landesgartenschau

Am Dienstag empfing Gartenschaugeschäftsführer Heinrich Sperling gemeinsam mit Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt den Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn und Weihbischof Rolf Lohmann, zuständig für die Bistumsregion Niederrhein/Recklinghausen. Sie unternahmen einen Spaziergang über das Gartenschauareal.

Beeindruckt zeigten sich die beiden Geistlichen von dem Zeitstrahl, der gegenüber des Förderturms Schacht 1 angebracht ist und die Entwicklung Kamp-Lintforts von der Bergbau- zur modernen Hochschulstadt veranschaulicht. Gerade Bischof Dr. Felix Genn war besonders interessiert an der Geschichte der Stadt und der Nachnutzung des Gartenschaugeländes. „Dass durch die Einbindung des Klosters eine historisch bedeutsame kirchliche Einrichtung in den Mittelpunkt gerückt wird, freut uns natürlich sehr“, sagt er.

Institution Kirche im Konzept integriert

Das Konzept der Gartenschau beeindruckt auch Weihbischof Ralf Lohmann, zuständig für die Bistumsregion Niederrhein/Recklinghausen: „Die beiden Bausteine der Geschichte Kamp-Lintforts, der Bergbau und die historische Anlage des Klosters, sind hier eindrucksvoll miteinander verbunden. Wir sind begeistert, dass auch die Institution Kirche in dem Konzept einen Platz gefunden hat.“

Dabei stand die Gartenschau, coronabedingt, Anfang April noch auf der Kippe. „Deshalb sind wir nun mehr als stolz und froh darüber, dass unsere Landesgartenschau unter Corona-Bedingungen so gut funktioniert“, so Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort. Im Zuge dessen lobte er die „hervorragende Zusammenarbeit“ und Unterstützung der Gartenschaugeschäftsführung. „Das Anliegen von Gartenschauen ist es, zum Strukturwandel von Städten beizutragen. Es ist schön, mit unserer Gartenschau ein Teil dieses Wandels von Kamp-Lintfort sein zu dürfen“, sagt Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020.

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Foto: Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Rolf Lohmann, Heinrich Sperling und Dr. Felix Genn stehen vor dem Förderturm Schacht 1 (v.l.).